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Rhein-Neckar-Arena

Baujahr 2008
Generalplaner / Architekt agn Niederberghaus & Partner
Planung Stahl AHW Ingenieure, Berlin
Planung Membrane form TL, Radolfzell
Material PES/PVC Typ III
"Schwebendes Dach" für die neue Fussball-Arena des TSG Hoffenheim

Seit Januar 2009 ist die neue Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim in Betrieb. Eine Tribünenüberdachung aus technischen Textilien rundet den Stadionneubau ab und bietet Schutz für über 30.000 Zuschauerplätze.

Ceno Tec hat das Membrandach innerhalb nur weniger Monate hergestellt und montiert.

Aus optischen und akustischen Gründen wurde nicht nur die Oberseite des Dachtragwerks, sondern auch die Unterseite mit Membranen umspannt. So fanden zwei verschiedene Membrantypen bei diesem Projekt je nach Funktion ihren Einsatz. Es wurden 21.000 qm Obermembranflächen und 21.500 qm Unter- und Schrägmembranbespannungen aus technischen Textilien hergestellt. Der Gesamtmaterialverbrauch liegt bei circa 60.000 Quadratmetern.

Die nach außen gerichtete Obermembrane schützt vor Witterung, lässt aber dennoch Licht auf die Tribüne. Insgesamt 56 Dachfelder mit je fünf Stützbögen wurden mit Architekturmembranen bespannt, die aus transluzentem kunststoffbeschichtetem Polyestergewebe vom Typ III mit einem schmutzabweisenden Fluorpolymer-Lack bestehen. Dieser Lack ist witterungsbeständiger als herkömmliche Lacke. Die zu den Tribünen gerichtete untergespannte Membrane soll optisch eine beruhigende Wirkung haben. Hierfür ist ein feinmaschiges kunststoffbeschichtetes Polyester-Gitter-Gewebe eingesetzt worden. Rund 750 Stahlrahmen wurden mit dem semitransparenten Material bespannt. 

Zum weiteren Lieferumfang von Ceno Tec gehörte die zur Stadioninnenseite angebrachte Dachrandverglasung. Mehr als 7.000 Quadratmeter Makrolon-Stegplatten sorgen am umlaufenden Spielfeldrand für Witterungsschutz und Transluzenz.